BaFin-Datenbank: in drei Schritten prüfen, ob ein Broker zugelassen ist
Kurz und Knapp
Ob ein Anbieter in Deutschland erlaubnispflichtige Finanzdienstleistungen erbringen darf, lässt sich kostenlos in der Unternehmensdatenbank der BaFin prüfen. Fehlt der Eintrag, spricht viel für unerlaubte Geschäfte.
Die Prüfung einer Broker-Zulassung ist einer der wenigen Schritte nach einem Betrug, die in wenigen Minuten erledigt sind — und die sich später vor Gericht als wertvoll erweisen.
Schritt 1: Die Unternehmensdatenbank öffnen
Die BaFin führt ein öffentliches Register der Institute, die in Deutschland erlaubnispflichtige Geschäfte betreiben dürfen. Dort wird der Name des Anbieters eingegeben.
Schritt 2: Firmensitz und Erlaubnisumfang prüfen
Ein Treffer allein genügt nicht. Entscheidend ist, ob der Anbieter genau die Geschäfte betreiben darf, um die es in Ihrem Fall geht. Häufig ähneln Namen einander so stark, dass eine Verwechslung gewollt ist.
Schritt 3: Warnmeldungen lesen
Die BaFin veröffentlicht Warnmeldungen zu konkreten Anbietern. Eine datierte Warnmeldung ist ein belastbarer Beleg dafür, ab wann ein Anbieter auffällig war.